Führungsverantwortung

Führungskraft im Fokus

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Unser Ziel: Führungskräfte, die ihre Rolle erfolgreich ausfüllen und den Anforderungen gewachsen sind.

Führung war selten so anspruchsvoll wie heute. Die Komplexität der Märkte steigt, Wandel ist an der Tagesordnung, Vernetzung wird zum Wettbewerbsvorteil und die klassischen Führungsmodelle greifen nicht mehr. Wie finden Führungskräfte Zeit für Reflexion im Trubel des Tagesgeschäfts, wie wird der Wandel zur Chance, was hilft beim Unterscheiden zwischen dringlich und wichtig? Wie behält man den Wald vor lauter Bäumen im Auge und steuert die eigenen Verantwortungsbereiche weise in den Erfolg? In unseren Workshops setzen wir uns genau mit diesen Fragestellungen auseinander und entwickeln gemeinsam mit den Teilnehmern neue Lösungsstrategien.

Gesundheit

1. Führung und Gesundheit:

Engagiert Verantwortung übernehmen und dabei gesund bleiben
Führungskräfte müssen führen und Entscheidungen treffen. Verantwortung an exponierter Stelle im Unternehmen zu übernehmen, ist fast immer mit Anstrengung und einem hohen Workload verbunden. Damit diese Herausforderung nicht auf Kosten der körperlichen und psychischen Gesundheit geht, müssen Führungskräfte ihr Gesundheitsverhalten gezielt im Blick haben und steuern. Geschieht das nicht, sind häufig Überforderung, dauerhafte Erschöpfung und Frustration die Folge. In unserem Workshop lernen Führungskräfte, sich selbst zu führen und ihre Gesundheit in den Fokus zu nehmen.

Die Inhalte

  • Entstehung und Wirkung von Stress, mentalen Belastungen und Überforderung an konkreten Alltagsbeispielen
  • Präventive Führung und der akute Umgang mit herausfordernden Führungssituationen
  • Direkte Prävention von stressbedingten Symptomen und Belastungen
  • Selbstmanagement – effektiver Umgang mit den eigenen Ressourcen, Wahrnehmung und Selbstverantwortung
  • Krisen und Konflikte – wie gewinne ich lösungsorientierten »Abstand«?
  • Entwicklung von Belastbarkeit und psychischer Widerstandsfähigkeit

Der Nutzen
Sie bekommen ein besseres Verständnis dafür, wie Körper und Geist funktionieren und regenerieren, und erarbeiten wirksame, individuelle Stressbewältigungsmaßnahmen. Über Ihre Professionalisierung im Umgang mit dem Thema Gesundheit geben wir Ihnen klare »Leitplanken« für die Wahrnehmung Ihrer Führungs- und Vorbildfunktion und legen den Grundstein für eine gesunde Mitarbeiterführung.

 

 2. Gesunde Mitarbeiterführung:

Gesund führen – jetzt mal konkret
»Bin ich jetzt auch noch für die Gesundheit meiner Mitarbeiter verantwortlich?!« Diese bange Frage hören wir oft von Führungskräften, wenn sie beginnen, sich mit dem Thema gesundheitsorientierte Führung auseinanderzusetzen. Dies lässt sich mit einem klaren »Nein« beantworten, denn für seine Gesundheit ist jeder letztlich selbst verantwortlich. Führungkräften kommt bei diesem Thema allerdings eine Schlüsselrolle zu: Sie haben eine Vorbildfunktion. Von ihrer Wirkung auf die Mitarbeiter hängt es maßgeblich ab, in welchem Umfang und welcher Qualität diese bereit und in der Lage sind, Leistung und Einsatz für das Unternehmen zu erbringen. Unsere Qualifizierung hat das Ziel, Führungskräfte in die Lage zu versetzen, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter durch ihren persönlichen Führungsstil zu fördern.

Die Inhalte

  • Was bedeutet »gesundheitsorientierte Führung«?
  • Führung als Spagat zwischen Fürsorge, Fördern und Fordern
  • Umgang mit auffälligen Mitarbeitern und schwierigen Führungssituationen
  • Bewährte Strategien bei Mitarbeitern, die häufig krank sind
  • Konstruktiver Umgang mit »gestressten« Mitarbeitern
  • Mitarbeiterführung bei psychischen Auffälligkeiten
  • Aufbau und Durchführung von Gesprächen im Rahmen gesundheitsorientierter Führung

Der Nutzen
Sie lernen den Zusammenhang zwischen Ihrem Führungsverhalten und der Gesundheit Ihrer Mitarbeiter kennen. Sie setzen sich ganz konkret mit den Möglichkeiten aber auch Grenzen Ihrer Verantwortung als Führungskraft auseinander. So werden Sie souverän und sicher in Ihrer Führungsrolle und sind in der Lage, sowohl das Potenzial aber auch die Selbstverantwortung Ihrer Mitarbeiter zu fördern.

 

3. Stress und Burnout:

In der Unruhe lügt die Kraft – wenn Stress die Selbsteinschätzung vernebelt
Führungskräfte sind Menschen, die viel leisten und dabei häufig sehr hohe Ansprüche an sich stellen. So kann man Gefahr laufen, den gesunden und realistischen Blick für die eigenen Ressourcen zu verlieren. Aus dem Wunsch heraus, ein bestimmtes Pensum zu schaffen oder ein Ziel zu erreichen, werden körperliche und psychische Warnsignale der Erschöpfung oder Über-forderung ignoriert oder schlichtweg gar nicht mehr wahrgenommen. Geschieht das über einen längeren Zeitraum hinweg, entstehen ernsthafte Risiken für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit einer Führungskraft.

Die Inhalte

  • Entstehung und Auswirkung von Stress im Beruf – Erschöpfungsspirale
  • Überprüfung von Denkmustern und Überzeugungen
  • Selbstmanagement und Selbststeuerung statt Fremdsteuerung
  • Persönliche Stressoren, eigene Bedürfnisse und Grenzen erkennen
  • Grundlagen des Energiemanagements, mentales Training und Entspannungstechniken kennenlernen
  • Persönliche Must-stops und Must-dos

Der Nutzen
Sie lernen, wie Sie mit hohen Ansprüchen von außen und an sich selbst konstruktiv umgehen können, sich selbst besser einzuschätzen und zu steuern und im (Arbeits-)Alltag zu entspannen und neue Energie aufzutanken. Zudem bekommen Sie das Rüstzeug an die Hand, um Ihre eigenen Energien und die Ihres Teams im Blick zu behalten.

 

4. Zeit- und Selbstmanagement:

Warum Zeit haben keine Zeitfrage ist
Erfolgreiche Menschen sind auch erfolgreiche Manager ihrer Zeit. Großes persönliches Engagement, Projektstrukturen, Zeitdruck vom Kunden scheinen jedoch eigene Zeitprioritäten außer Kraft zu setzen. Gerade für Führungskräfte ist es ein dauerhafter Konflikt, die unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnisse im Beruflichen wie auch im Privaten sinnvoll in Einklang zu bringen. Zeit- und Selbstmanagement ist nicht nur eine Arbeitstechnik, sondern kann auch als Erfolgsmethode und Lebenskonzept verstanden werden, um die eigene Zeit sinnvoll zu nutzen.

Die Inhalte

  • Methoden eines effektiven und effizienten Zeit- und Selbstmanagements
  • Zeitplanung, Zeitnutzung und Prioritätensetzung
  • Umgang mit Informationsflut und Unvorhergesehenem
  • Koordination von Aufgaben, Abläufen und Terminen für sich und andere
  • Individuelle Ziele, Strategien und Praxisanwendung

Der Nutzen
Sie lernen, Ihre Zeit nicht nur effizienter, sondern vor allem effektiv zu nutzen und dabei die eigenen Ressourcen und Ziele gut im Blick zu behalten. Wenn möglich, wird besonders auf Ihre unternehmensspezifischen Herausforderungen eingegangen, die ein gesundes Zeit- und Selbstmanagement mitunter besonders fordern.

 

Kommunikation

1. Gesprächsführung bei psychischen Belastungen und Sucht:

Schwierige Mitarbeitergespräche erfolgreich führen
Führungskräfte und Personalfachleute werden im Rahmen ihrer Funktion immer wieder mit schwierigen Führungssituationen konfrontiert: Sucht und psychische Probleme wie Stressbelastungen, depressive Verstimmungen oder Burnout, gesundheitliche und familiäre Probleme oder Schicksalsschläge. Unsicherheit auslösen können aber auch Gespräche mit Mitarbeitern, von denen man sich mehr Leistung oder Engagement wünscht. Der Umgang mit diesen Situationen bringt viele Fragen mit sich, u.a.: Wie spreche ich Mitarbeiter am besten an? Wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie bereite ich solche Gespräche vor und wie strukturiere ich sie am besten? Wie gehe ich mit den Kollegen um, die Leistungsmängel und Fehlzeiten ausgleichen müssen? Mitarbeiterführung will auch hier gelernt sein. Dabei geht es immer um konstruktive Lösungen für alle Beteiligten.

Die Inhalte

  • Veränderung des Krankheitspanoramas und Konsequenzen für den Führungsalltag
  • Auffälligkeiten bei Mitarbeitern im Zusammenhang mit psychischen Belastungen und Suchtmittelmissbrauch
  • Aufgaben und Funktion der Führungskraft zwischen Eigenverantwortung und Fürsorgepflicht
  • Positive Grundhaltung und konsequente Führung
  • Konkretes Vorgehen mit sucht- oder psychisch auffälligen Mitarbeitern
  • Aufbau und Durchführung von Gesprächen

Der Nutzen
Sie können kompetent und souverän mit schwierigen Führungssituationen in Bezug auf psy-chisch belastete und suchtmittelauffällige Mitarbeiter umgehen. Dies umfasst insbesondere die Erweiterung der Handlungskompetenz im Umgang mit auffälligen Mitarbeitern und die Förde-rung und Einübung der Kommunikationskompetenzen für lösungsorientierte Stufenplangespräche.

 

2. Gesprächsführung im BEM:

Gespräche mit Mitarbeitern im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)

Fürsorgende Gespräche sind das entscheidende Führungsinstrument, das zur Annahme und erfolgreichen Umsetzung des BEM im Unternehmen beiträgt – und somit zur Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter. Sie stellen die besondere Verantwortungsübernahme eines Unternehmens und der Führungskräfte für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter dar. Der Inhalt der Mitarbeitergespräche ist das gemeinsame Betrachten der betrieblichen als auch mitarbeiterbe-zogenen Ursachen von Gesundheitsbeeinträchtigungen. Darauf aufbauend werden Maßnahmen zur Minderung oder bestenfalls Beseitigung der Beeinträchtigungen entwickelt.

Die Inhalte

  • Rollenklärung und Aufgaben der unterschiedlichen Akteure innerhalb verschiedener Gesprächssituationen im Rahmen des BEM
  • Psychologisches Hintergrundwissen zu der besonderen Gesprächssituation und dem Einfluss unterschiedlicher Krankheitsbilder
  • Mitarbeitergespräche für langzeit- und kurzzeiterkrankte Mitarbeiter: Erörterung der unternehmensinternen Handlungsempfehlung BEM
  • »Stolpersteine« und kritische Situationen im Rahmen der Fürsorgegespräche
  • Fürsorgegespräche erfolgreich führen: Vorbereitung und Durchführung von Fürsorgegesprächen anhand von aktuellen Fallbeispielen

Der Nutzen
Sie können kompetent und souverän Rückkehrgespräche und Vorsorgegespräche im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements führen. Voraussetzung hierfür ist die Einübung der Kommunikationskompetenzen für lösungsorientierte Stufenplangespräche. Gerne begleiten wir Sie auch bei der Einführung eines BEM in Ihrem Unternehmen.

 

3. Stimmig vor anderen sprechen:

Authentisch sprechen und die Zuhörer erreichen
Für viele Führungskräfte gehört es zum Alltag, regelmäßig vor kleinen oder größeren Gruppen von Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten oder Externen zu sprechen. Damit diese Präsentationen oder Reden für alle Beteiligten ein erfreuliches und produktives Ereignis sind, sollten Führungskräfte nicht nur an ihrer Vortragstechnik (Rhetorik) arbeiten, sondern vor allem ein Gefühl für ihr Auftreten und ihre Wirkung auf Andere bekommen. Denn nur, wenn Sprecher, Inhalt und Ton zusammenpassen, ist der Vortrag authentisch und erreicht Kopf und Herz der Zuhörer.

Die Inhalte 

  • Grundlagen der Rhetorik für Führungskräfte
  • Resonanz schaffen durch einen stimmigen Auftritt
  • Die eigene Wirkung auf andere kennen und gezielt steuern
  • Inhalt, Sprechdenken und Betonung . Erwartungshaltung der Zuhörer
  • Wie man prägnant spricht, das Publikum erreicht und nicht langweilt

Der Nutzen
Sie lernen, wie man Zuhörer erreicht, »mit auf die Reise nimmt« und von dem eigenen Anliegen überzeugt. Voraussetzung hierfür ist das Schaffen von Resonanz durch einen authentischen und stimmigen Auftritt.

 

4. Teamentwicklung:

Working together to win
Die Leistungsfähigkeit und Zusammenarbeit eines Teams ist entscheidend für die Erfüllung komplexer Aufgaben und den Gesamterfolg des Unternehmens. Während wir für komplexere Maschinen ganz selbstverständlich Geld für Wartung und Inspektion investieren, gehen wir in der Regel davon aus, die viel komplizierteren und deshalb für Störungen viel anfälligeren sozialen Systeme würden ohne Wartung und Pflege von alleine funktionieren. Das hat zur Folge, dass Teams erst dann in den Fokus genommen werden, wenn sie nicht mehr funktionieren und offensichtlich schon »viel Porzellan zerschlagen worden ist«. Wir empfehlen daher in regelmäßigen Abständen die Durchführung von Entwicklungsmaßnahmen – einer Art »Teaminspektion«: Das Team begibt sich auf den Prüfstand und untersucht neben anstehenden inhaltlichen Themen insbesondere die Art der Zusammenarbeit, Kommunikations- und Informationswege, Transparenz oder Rollenklarheit. Ineffiziente Strukturen werden kritisch hinterfragt und zurückliegende Erfolge ebenso wie Fehlschläge beleuchtet.

Die Inhalte

  • Teamdiagnose im Vorfeld der Entwicklungsmaßnahme: Wir erheben die relevanten Themen, Stärken und Verbesserungspotenziale aus Sicht der Teammitglieder .
  • Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse: Ausgehend von den Ergebnissen planen wir die Durchführung des Workshops und legen die Methoden für die Gestaltung fest.
  • Teamworkshop: Vorstellung der Ergebnisse und Raum für Feedback durch die Teilnehmer, Workshop zur interaktiven Lösungsfindung.
  • Unterstützung des Lösungsprozesses: Z. B. durch thematische Kurzinputs oder Gruppen- und Einzelarbeit, zur Stärkung der Selbstverantwortung im Team.
  • Abstimmung der Lösungen und Maßnahmen, Festlegung des weiteren Vorgehens: Die Ergebnisse werden in einer Teamvereinbarung festgehalten und über einen Umsetzungsplan dokumentiert.

Der Nutzen
Die Leistungsfähigkeit und der Zusammenhalt Ihres Teams wird durch die kritische Auseinan-dersetzung mit Strukturen, Zusammenarbeit, Kommunikation und weiteren erfolgsrelevanten Faktoren gestärkt. Bei Bedarf können vorhandene Konflikte angesprochen und professionell moderiert geklärt werden.

Veränderung

1. Veränderungen erfolgreich gestalten:

Erfolgsfaktoren für den Wandel
Der Umgang mit Veränderungen gehört zum ganz normalen Unternehmensalltag. Genau wie die damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen, die manchmal den Blick auf die Chancen oder Notwendigkeiten verstellen. Auch finden Veränderungen in der Regel »on top« statt. Neben dem Tagesgeschäft fordert das überdurchschnittliches Engagement von allen Beteiligten, damit der Prozess gelingt. Welches Grundwissen sollten Führungskräfte über Veränderungsprozesse und ihre Erfolgsfaktoren haben? Was schafft noch Stabilität in Zeiten kontinuierlicher Veränderung? Wie sieht es mit den althergebrachten Phasen-Modellen aus und lässt sich Wandel wirklich chronologisch abarbeiten?

Die Inhalte

  • Ablauf von Veränderungsprozessen
  • Voraussetzungen für erfolgreiche Veränderungsprozesse
  • Die Rolle der Führungskraft . Vertrauenskultur im Unternehmen
  • Kommunikationsstrategien
  • Umgang mit Widerständen

Der Nutzen
Sie setzen sich aktiv mit den Chancen und Risiken eines Veränderungsprozesses auseinander und können sich klar in Ihrer Rolle positionieren. Sie schauen über den »Tellerrand« des eige-nen Zuständigkeitsbereichs und der eigenen Veränderungserfahrung hinaus und können Ihre Funktion in einen größeren strategischen Kontext einordnen.

 

2. Führen in Zeiten komplexer Veränderung:

Mitarbeiter durch Krisen führen
Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung, Umsetzung und Nachhaltigkeit von Veränderungsprozessen. Damit beeinflussen sie maßgeblich deren Erfolg bzw. Akzeptanz. Tiefgreifende Veränderungsprozesse – besonders, wenn Arbeitsplätze abgebaut werden – lösen bei Mitarbeitern Unsicherheiten und Ängste aus und stellen Führungskräfte vor spezielle Aufgaben und Herausforderungen – insbesondere, wenn sie von den Veränderungen selbst betroffen sind. Gruppen- und Teamleiter sind besonders gefordert: Sie haben einen sehr engen Kontakt zu ihren Mitarbeitern, kennen deren Arbeitsalltag und sind direkt konfrontiert mit den individuell sehr unterschiedlichen Reaktionen. Sie müssen in ihrer Funktion gleichzeitig Arbeitsorganisation, menschliche Fürsorge und Unternehmensvorgaben miteinander vereinbaren. In diesem Angebot geht es darum, die Gruppen- und Teamleiter auf schwierige Situationen vorzubereiten und ihnen zu vermitteln, wie sie in den verschiedenen Phasen von Veränderungsprozessen mit ihren Mitarbeitern umgehen können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Gesprächsführung.

Die Inhalte

  • Auseinandersetzung mit Phasen und Dynamiken von Veränderungsprozessen
  • Veränderung als Grundvoraussetzung für Leben – Erkenntnisse aus der Neurobiologie
  • Umgang mit Ängsten und Verunsicherung bei den Mitarbeitern
  • Spannungsfeld zwischen Verantwortung für die Mitarbeiter und deren Selbstverantwortung
  • Bedeutung der Kommunikation in Veränderungsprozessen – Umgang mit unangenehmen Wahrheiten
  • Wie können Veränderungsprozesse für persönliches Wachstum und als Entwicklungschance für das eigene Berufsleben genutzt werden?

Der Nutzen
Sie bekommen Klarheit über Ihre Rolle und Funktion in Veränderungsprozessen. Sie verbessern Ihre Gesprächsführung insbesondere mit emotional belasteten und aufgebrachten Mitarbeitern und lernen, mit schwierigen oder konfliktreichen Teamsituationen souveräner und gelassener umzugehen.

Emotionen

1. Führung und Emotionen:

Emotionale Risiken und Nebenwirkungen von Führung
Eine Führungsrolle zu übernehmen bedeutet, mehr Verantwortung zu übernehmen. Das schafft in mancher Hinsicht Gestaltungsfreiräume, doch meistens auch mehr Druck und Anspannung. Die Erwartungen von außen und die an sich selbst steigen in der Regel gleichermaßen. Erfolgserlebnisse lösen Erleichterung und Euphorie aus, Misserfolge dagegen Unsicherheit oder Frustration. Und dann sind da noch Mitarbeiter und Kollegen, die uns auf die Palme bringen können. Gleichzeitig schildern die meisten Führungskräfte, dass der direkte Austausch über solche und andere Emotionen aufgrund ihrer Rolle schwieriger geworden ist. Als Folge werden solche Gefühle seltener geteilt und häufiger mit sich selbst ausgemacht. Das ist in Ordnung, erfordert aber die Fähigkeit, seine Emotionen einzuordnen und gut zu steuern. Denn sonst können sie schnell zu Stolpersteinen werden, die uns in die Irre führen oder den Führungsalltag unnötig schwer machen.

Die Inhalte

  • Grundlagen der Emotionsregulation
  • Emotionen im Führungsalltag
  • Förderliche und hemmende Emotionen
  • Wenn Emotionen die Steuerung übernehmen
  • Wie Kopf, Bauch und Herz Freunde werden
  • Emotionen angemessen kommunizieren

Der Nutzen
Sie lernen, die eigenen Emotionen in bestimmten Führungssituationen besser wahrzunehmen, einzuordnen und so zu steuern, dass sie sinnvoll nutzbar werden, statt zusätz-liche Probleme zu bereiten. Außerdem wird die angemessene Kommunikation unterschiedlicher Emotionen geübt.

 

2. Lampenfieber nutzen:

Von der produktiven Angst, vorn zu stehen
Kein guter Redner steht vorn und ist nicht aufgeregt. Das Adrenalin, das durch unsere Blutbahnen fließt, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Gelingen eines guten Vortrags oder einer guten Präsentation. Entscheidend ist, wie mit dieser Aufregung umgegangen wird. Aufregung wird nämlich dann unproduktiv, wenn sie ein bestimmtes Maß übersteigt – dann beeinträchtigt sie unsere Konzentrationsfähigkeit, unsere Atmung, unsere Stimme und unser gesamtes Auftreten negativ. Wie man Aufregung in den Griff bekommt, kann man aber zum Glück lernen!

Die Inhalte

  • Was ist Lampenfieber überhaupt?
  • Bewusste Steuerung von Atmung, Körperhaltung und Stimme
  • Gedanken und Gefühle bewusst wahrnehmen und steuern
  • Eine gesunde Selbsteinschätzung entwickeln
  • Freude am Vortragen entwickeln

Der Nutzen
Sie sprechen besser und souveräner vor Gruppen, weil Sie lernen, wie Sie sinnvoll und produktiv mit Ihrer Aufregung und Ihrem Lampenfieber umgehen können.

 

3. Konflikte im Team:

Wenn’s brodelt: Konflikte gemeinsam aus dem Weg räumen
Konflikte im Team oder zwischen Kollegen lösen bei Führungskräften und Unbeteiligten gleichermaßen Verlegenheit und Ohnmacht aus und entwickeln sich oft zu langwierigen Spannungen, die alle Beteiligten und das gesamte Umfeld betreffen. Der lösungsorientierte Umgang mit Konflikten erfordert besondere Strategien des Vorgehens und ist als Führungsaufgabe anspruchsvoll und herausfordernd. Da es keine »Patentrezepte« für die Lösung von Konflikten gibt, ist die Entwicklung eigener Strategien und Vorgehensweisen wichtig.

Die Inhalte

  • Formen von Konfliktverhalten und Schutzhaltungen
  • Begriffsklärung von Mobbing, Abgrenzung anderer Konfliktformen
  • Entstehung und Ursachen von Konflikten
  • Handlungsoptionen und Konfliktlösung im Führungsalltag
  • Gesprächsführung und Deeskalationsgespräche als Führungsinstrumente
  • Andere Hilfsangebote und Prävention von Konflikten

Der Nutzen
Führungskräfte entwickeln individuelle Möglichkeiten und Wege der Konfliktintervention und -lösung. Dabei dienen die eigenen Erfahrungen im Umgang mit Konflikten als Basis. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Gesprächsführung gelegt, immer ausgehend von der konstruktiven Sichtweise, Konflikte aktiv anzugehen und zu lösen.

 

4. Unsicherheit wirkungsvoll begegnen:

Wie nehme ich meinen Mitarbeitern die Angst vor Veränderung
Führungskräfte berichten uns immer wieder folgendes Problem: Sie sprechen mit ihren Mitarbeitern ausgiebig über Sinn und Zweck eines anstehenden Veränderungsprozesses. Denn nur durch die Verdeutlichung wird dieser schließlich mitgetragen. Und trotzdem kommen von Seiten der Mitarbeiter immer wieder dieselben Gegenargumente und Widerstände. Dieses Di-lemma hat einen Namen: Die Irrationalität der Angst. Veränderungsprozesse lösen bei den Betroffenen oft Emotionen wie Angst und Unsicherheit aus. Und Gefühle lassen sich nicht »weg-argumentieren «, sie sind meistens sogar geradezu immun gegen vernünftige Argumente. Führungskräfte können der Angst ihrer Mitarbeiter nur dann wirkungsvoll begegnen, wenn sie die – vielleicht sogar unbegründeten – Sorgen und Ängste nicht kleinreden, sondern stehenlassen und akzeptieren. Vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern Sicherheit, üben Sie keinen Druck aus und geben Sie Raum und Zeit für positive Erfahrungen. Wie das konkret funktioniert, zeigen wir Ihnen.

Die Inhalte

  • Das Wesen und die Dynamik der Angst in Veränderungsprozessen
  • Aggression und Widerstand als Formen der Angst
  • Wie man Angst mildern kann
  • Gesprächsführung mit sorgenvollen und ängstlichen Mitarbeitern
  • Gesprächsführung mit aggressiven Mitarbeitern
  • Raum geben für positive Erfahrungen

Der Nutzen
Sie lernen, Veränderungsprozesse an der Schnittstelle »Mitarbeiterkommunikation« produktiver, ressourcenschonender, erfolgreicher und zu mehr persönlicher Zufriedenheit zu gestalten.