Podiumsdiskussion zur aktuellen Studie „BGM im Mittelstand 2015“

FBI_News_BGM_150923Alle Sitzplätze waren belegt, als der Chefredakteur der „Personalwirtschaft“ Erwin Stickling gemeinsam mit Dr. Michael Scheil, Regionalleiter West/Mitte der Fürstenberg Institut GmbH, Thomas Holm, Leiter Gesundheitsmanagement der Techniker Krankenkasse und Dr. Michael Drees, Leitender Arzt und Key Account Manager der ias Gruppe im Rahmen der Zukunft Personal zur Podiumsdiskussion einluden.

Erstmalig wurden die zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie „BGM im Mittelstand 2015“ vorgestellt und diskutiert. Die Zuhörer konnten die Ergebnisse nur bestätigen: die Themen Gesundheit, Mitarbeiterzufriedenheit und gesunde Führung haben einen hohen Stellenwert für kleine und mittelständische Unternehmen. Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein fester Bestandteil ihrer Personalarbeit, jedoch gilt es, noch einige Hürden zu überwinden: fehlende Ressourcen und mangelndes Commitment von Führungskräften sind oft das Problem.

Zudem thematisieren die Experten auf der Podiumsdiskussion die Fehler, die häufig in der Umsetzung gemacht werden. Zum Beispiel wird nach dem Gießkannen-Prinzip eine gesundheitsfördernde Maßnahme nach der anderen angeboten. Stattdessen empfiehlt Experte Dr. Michael Scheil aus dem Fürstenberg Institut ein dreistufiges Vorgehen zur strategischen Einbindung: Im ersten Schritt ist die Verankerung des Themas BGM auf Höhe der Unternehmensleitung entscheidend; im Weiteren müssen klare Ziele definiert werden, die schließlich gemeinsam mit den Führungskräften in konkrete BGM-Maßnahmen ausformuliert und umgesetzt werden. „Das ist kein Schnellschuss“, so Scheil weiter, „es dauert zwei bis drei Jahre, bis ein strategisches BGM im Unternehmen implementiert ist“. Es hat sich gezeigt, dass eine professionelle externe Unterstützung bei der Einführung eines BGM sehr hilfreich ist. Dies bestätigten auch die Zuhörer.

Die Studie „BGM im Mittelstand 2015“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Personalwirtschaft, des Fürstenberg Instituts, der Techniker Krankenkasse und der ias-Gruppe.

Fordern Sie die Studie kostenfrei an unter: info@fuerstenberg-institut.de.