Prof. Dr. med. Joachim E. Fischer

Direktor des Mannheimer Instituts für Public Health an der Medizinischen Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Sozial- und Präventivmedizin

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns damit, welche Arbeitsbedingungen Menschen rascher altern lassen und welche Arbeitsbedingungen die Gesundheit stärken. Gute Arbeit, die Menschen begeistert und Freude macht, ist gesünder als nichts tun. Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Immer deutlicher wird, dass arbeitsbezogene psychische Belastungen auch das biologische Altern messbar beschleunigen und chronischen Erkrankungen von Rückenschmerzen bis zum Herzinfarkt Vorschub leisten. Eines ist sicher: der potenzielle Stress bei der Arbeit und im Ausbalancieren von der Arbeit mit anderen Lebensbereichen wird im 21. Jahrhundert nicht abnehmen.

Daher braucht es einen neuen Ansatz, der die Ressourcen und die Widerstandsfähigkeit der Menschen im Arbeitsalltag stärkt und der hilft, Lösungen zu finden, statt Probleme zu wälzen. Aktive Gesundheit bedeutet, die psychischen und sozialen Kräfte zu stärken und zu entwickeln. Genau diesen Ansatz verfolgt das Fürstenberg Institut.

Es geht darum, Menschen im Umfeld einer sich wandelnden Arbeit und zunehmender Verunsicherung darin zu unterstützen, das Arbeitsleben und seine Herausforderungen zu bewältigen, statt allmählich in Erschöpfung oder Resignation zu versinken. Das Fürstenberg Institut bietet solche Unterstützung in beeindruckend professioneller und zielorientierter Weise.“

Weitere Informationen zu der Arbeit und den Projekten von Herrn Professor Fischer finden Sie unter:
Uni-Heidelberg