Weihnachten Distanz

Weihnachten im neuen Glanz

Veränderung bewusst genießen

Die Weihnachtszeit verbinden viele von uns mit Familienbesuchen, entspannten Glühweinrunden mit Freund*innen, Firmenfeier und Kirchenbesuch. Vieles davon wird es in diesem Jahr nicht so geben. Das bietet uns neue Möglichkeiten, die Weihnachtszeit etwas anders zu gestalten und vielleicht auch wieder mehr zum Ursprung von Weihnachten zurückzukehren. Worum geht es eigentlich an Weihnachten? Es ist ein Fest der Liebe und des Friedens, das „Fest der Familie“ wird es auch genannt.

Der Name „Weihnachten“ bedeutet auf Neuhochdeutsch soviel wie „zu den Heiligen Nächten“. Er symbolisiert den Geburtstag von Jesus Christus und die Wintersonnenwende, die die Gewissheit gibt, dass der Finsternis das Licht folgt.

Wie wäre es, in diesem Jahr mal eine richtig ruhige, atmosphärische Vorweihnachtszeit für uns selbst und mit nur den engsten Liebsten zu feiern? Wir können den Fokus darauf setzen, die Türen zu unseren Herzen öffnen, friedlich aufeinander zugehen und zur Ruhe finden. Und uns Zeit nehmen für unsere Mitmenschen, und ganz besonders denen, die allein und unglücklich sind, eine Freude machen. Zum Beispiel, indem wir eine Postkarte oder einen Brief schreiben, ein Päckchen schicken oder in Ruhe miteinander telefonieren.

In diesem Jahr ist unsere Kreativität gefragt, uns Weihnachten schöner denn je zu gestalten. Das tun auch schon viele andere für uns: Einige Kirchen planen Open Air Gottesdienste, Unternehmen und Vereine haben zu virtuellen Feiern eingeladen und für die älteren Verwandten wird spätestens jetzt ein Skype Konto für den gemeinsamen Weihnachtspunsch eingerichtet.

Was können wir noch tun, um uns das Weihnachtsfest unter Pandemiebedingungen besonders schön zu machen? „Die Veränderung bewusst genießen“, rät Mareike Fell, Beraterin im Fürstenberg Institut. Vielleicht haben Sie schon immer mit der Hektik in der Vorweihnachtszeit oder einigen der Weihnachtsrituale gehadert? Jetzt ist es an der Zeit, mal etwas anderes auszuprobieren. Vielleicht üben Sie auf Ihrem alten Musikinstrument ein Weihnachtslied ein und überraschen damit Ihre Liebsten? Oder Sie schreiben eine Geschichte, ein Gedicht oder einen handgeschriebenen Brief für die anderen? Oder machen ein Ritual mit Gegenständen, auf denen steht, was sie sich gegenseitig wünschen oder was Sie an dem anderen lieben? Ein ganz anderes Fest bietet auch die Chance, Aufgaben neu zu verteilen und neue Impulse wahrzunehmen. Fragen Sie in Ihrer Familie, was Sie auf jeden Fall beibehalten wollen und überlegen Sie gemeinsam, wie sich die Familientraditionen wie gemeinsame Spiele oder der Weihnachtsspaziergang virtuell begleiten lassen. Dabei muss es nicht die Videofunktion des Smartphones sein, die mitläuft. Vielleicht vereinbaren Sie, dass jede*r auf seinem Spaziergang etwas Symbolisches in der Natur sucht und anderen davon erzählt.

Wenn Sie traurig sind: Nehmen Sie das Gefühl an und wahr, aber verharren Sie nicht in Trübsal. Unterstützen und ermutigen Sie auch Ihre Angehörigen, etwas Positives in diesem Fest zu sehen. Freuen Sie sich jetzt schon gemeinsam auf die Zeit – und spätestens das nächste Weihnachten - wenn hoffentlich wieder gemeinsam gefeiert werden kann oder planen Sie gemeinsam ein alternatives Familienfest im Sommer. Eine positive Perspektive zu haben, hilft, durch die dunkle Zeit zu kommen.

Sie dürfen auch die Gelegenheit nutzen, sich etwas Schönes, nicht Materielles, zu wünschen: Von lieben Worten über ein schönes, aktuelles Foto bis hin zu einer Geste, einen Gutschein für den Lieblingskuchen oder ein anderes leckeres Gericht.

Und machen Sie sich klar: Viele Kinder finden ein anderes Weihnachtsfest völlig in Ordnung, solange die Eltern dahinterstehen. Hadern die Eltern, wackeln auch die Kinder.

Was in jedem Jahr hilft, um gut durch die dunkle Jahreszeit zu kommen?

  1. Tun Sie sich selber etwas Gutes! Es lohnt sich, für uns individuell herauszufinden, was uns stärkt und wirklich glücklich macht. Genießen und entspannen Sie deshalb ganz bewusst, gönnen Sie sich ein Schaumbad oder eine besondere Duschlotion, probieren Sie online-Kurse in Yoga oder Meditation aus, powern Sie sich z.B. beim Walking aus.
  2. Nehmen Sie sich Zeit für Stille. Auf Ihre Art, die Sie mögen – nur vollkommen leise und ablenkungsfrei sollte es sein. Durch Stille werden Sie ruhiger und entspannter. Entspannter fühlen Sie sich besser.
  3. Bleiben Sie in Kontakt. Kochen Sie (virtuell) gemeinsam mit Freund*innen etwas Schönes. Initiieren Sie außer der Reihe ein Online-Freundestreffen oder laden Sie Kolleg*innen und Nachbar*innen per Zoommeeting zu einer Weinprobe oder Buchvorstellung ein. 
  4.  Bleiben Sie körperlich aktiv! Versuchen Sie so oft es geht, Natur, Sport und Licht verbinden. 
  5.  Raus ins Licht! Nutzen Sie, wann immer es geht, die hellen Stunden am Tag, um zumindest kurz vor die Tür zu gehen. Besorgen Sie sich eine Tageslichtlampe, um auch drinnen mit UV-Licht zu arbeiten.
  6.  Tun Sie anderen etwas Gutes. Senden Sie (älteren) Verwandten mal wieder eine Postkarte, Kekse oder aktuelle Fotoabzüge aus dem vergangenen Jahr. Bieten Sie Hilfe beim Weihnachtsshopping an. Anderen zu helfen ist Balsam für die eigene Seele.


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