Einsamkeit

Was wir gegen Einsamkeit tun können

Ein wirksames Mittel gegen die Ausbreitung von Corona lautet seit über einem Jahr: Abstand halten. Bei vielen Menschen hat das teils zu empfindlichen Nebenwirkungen geführt: nämlich Einsamkeit. Das belegen die gestiegenen Nachfragen bei der Telefonseelsorge und bei der Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung des Fürstenberg Instituts. Auch wenn nun mehr und mehr möglich ist, wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis wir wirklich wieder zu der gleichen Nähe finden wie vor der Pandemie.

 

10 Praktische Tipps gegen Einsamkeit: 
 

  1. Realisieren und gestehe Sie sich ein, dass Sie sich einsam fühlen. Das ist der erste Schritt zur Veränderung.
  2. Sie brauchen Kontakt. Sorgen Sie dafür, dass Sie täglich mit mindestens einem Menschen, dem Sie vertrauen, sprechen. Wenn es nur wenige vertraute Kontaktpersonen in Ihrem Leben gibt, überlegen Sie, wie Sie diesen Kreis erweitern könnten. Vielleicht mal wieder alte Freundschaften auffrischen? Oder sich digital mit 
    Menschen verbinden, denen es ähnlich geht? Sie sind nicht allein.
  3. Bewegung hilft auch bei Einsamkeit. Bewegen Sie sich regelmäßig, täglich, mindestens 12 Minuten. Wie auch immer Sie sich gerne bewegen – ob Trampolinspringen, Radfahren, Joggen oder Tennis. Vielleicht ist es ja auch Yoga oder eine andere ruhige Bewegungsart.
  4. Gehen Sie täglich an die frische Luft. Das Draußensein bewirkt, dass unser Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt und der Körper gestärkt wird. Gehen Sie auch bei Regen raus: „(Sich) Regen bringt Segen.“ Genießen Sie jedes Wetter und tanken Sie so viel Sonne wie möglich, auch bei bewölktem Himmel. Das erhöht nicht nur den Vitamin D3-Spiegel, sondern auch das Wohlbefinden.
  5. Bleiben Sie aktiv und in Abwechslung. Gehen Sie nicht nur Ihrer Arbeit oder immer dem gleichen Modus nach. Überlegen Sie, was Ihnen (vielleicht auch früher) Spaß gemacht hat oder Sie immer schon machen wollten. Wie wäre es mit Musizieren? Vielleicht ein neues Musikinstrument erlernen? Nähen oder malen Sie gern? Wie wäre es mit einem schönen neuen Puzzle? Oder können Sie sich in einem Garten beteiligen?
  6. Tun Sie etwas für andere. Braucht jemand Ihre Hilfe? Vielleicht ein Ehrenamt? Sorgen Sie dafür, dass Sie etwas bewirken. Das gibt dem Leben Sinn. Dafür lohnt es sich, morgens aufzustehen.
  7. Tun Sie öfter etwas anderes. Steigen Sie aus eingefahrenen Gewohnheiten aus. Fragen Sie sich regelmäßig: Bin ich openminded, offen für Neues? Singen und lachen Sie – gerade auch dann, wenn Ihnen nicht danach zumute ist. Überwinden Sie sich. Sie brauchen dafür nicht unbedingt die beste Laune haben. Aber anschließend werden Sie zufriedener sein.
  8. Nutzen Sie soziale Medien und Netzwerke – aber bewusst! Schauen Sie genau, welches wirklich gut zu Ihnen passt und pflegen Sie auch darüber Kontakte.
  9. Sorgen Sie für eine gute Tagesstruktur. Struktur hilft gegen Melancholie. Stehen Sie rechtzeitig auf, halten Sie Mahlzeiten ein, ernähren Sie sich vernünftig und nährstoffreich, schlafen Sie regelmäßig. Sorgen Sie dabei auch für Unterbrechungen und machen unbedingt Pausen.
  10. Reflektieren Sie und halten Sie nach, dass Sie die obigen Punkte einhalten. Jeder einzelne ist wichtig – und gar nicht schwer. Manchen hilft dabei auch das Aufschreiben. Sie werden sich schon nach kurzer Zeit besser und bald weniger einsam fühlen. Sollte Ihnen das gar nicht gut gelingen, sprechen Sie mit einem Profi und holen Sie sich Unterstützung.

Susanne Naß

Susanne Naß

Beraterin und Expertin, Fürstenberg Institut



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