Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GBU Psyche)

Belastungen minimieren - Ressourcen stärken

Die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GBU Psyche) ist nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes für alle Unternehmen verpflichtend. Die Umsetzung der Gesetzesvorschrift stellt in der betrieblichen Praxis jedoch oft eine Herausforderung dar.

Dabei ist sie heute wichtiger denn je: Häufige Unterbrechungen durch digitale Medien, Zeit- und Leistungsdruck, Ärger über uneffektive Strukturen, Veränderungsprozesse und unklares Führungsverhalten führen zu Stress und beeinträchtigen die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Die Folge: Die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen steigen kontinuierlich an.

Als langjähriger Experte für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz unterstützt das Fürstenberg Institut Unternehmen und Organisationen in einem schlanken und rechtlich sicheren Prozess dabei, die GBU Psyche erfolgreich umzusetzen.

Mit verschiedenen Tools werden in Befragungen oder Workshop-Formaten die Belastungen der Mitarbeitenden ermittelt. Unsere Experten unterstützen zudem bei der Ableitung von passenden Maßnahmen, die wir bei Bedarf gemeinsam in den Unternehmen umsetzen. So können optimale Rahmenbedingungen für gesundes Arbeiten entstehen. Die GBU Psyche fungiert nicht nur als wertvoller Indikator für ungenutzte Potenziale im Unternehmen, sie setzt auch Motivation und Leistungsfähigkeit frei und dient der Prävention weiterer psychischer Belastungen.
 


Webinar – 6 Schritte zur erfolgreichen Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Am Dienstag, den 22. September 2020 um 11:00 Uhr findet unser nächstes Webinar zum Thema GBU statt. Melden Sie sich hier kostenfrei an

 

  • Die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Gefährdungen (GBU Psyche) ist für alle Unternehmen verpflichtend. Trotzdem scheuen sich viele Unternehmen, diese Gesetzesvorgabe umzusetzen aus Unsicherheit bezüglich des Prozesses oder Angst vor schlechten Ergebnissen. 

    Wir erläutern Ihnen im Rahmen dieses Webinars wie die GBU Psyche einfach, schnell, transparent und rechtlich „sauber“ laufen kann. Dabei gehen wir auch auf Stolpersteine ein, die Ihnen auf dem Weg einer guten Umsetzung begegnen könn(t)en.

  • Das Webinar richtet sich an Personalentscheider, die Ihre GBU Psyche qualitativ hochwertig, schlank und rechtssicher aufstellen wollen.

  • Bei Fragen zur Anmeldung, wenden Sie sich bitte an webinare@fuerstenberg-institut.de.

    Ob Sie über die nötigen technischen Voraussetzungen zur Teilnahme verfügen, können Sie ganz einfach hier über den System Check prüfen.

Gesetzliche Verpflichtungen
optimal umsetzen
Potenziale
wecken
Unternehmens- erfolg
sichern

Unser Angebot:

  • Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen aus dem Arbeitsschutzgesetz
  • Psychische Gesundheit der Mitarbeitenden stärken und Fehltage reduzieren
  • Definition von Verbesserungspotenzialen und gesunden Rahmenbedingungen im Unternehmen zur Prävention psychischer Belastungen
  • Entlastung des HR- und der Arbeitsschutz-Teams durch externe Experten

Aktuelles Informationsangebot zur GBU Psyche

Mit unserer exklusiven Checkliste zum kostenlosen Download können Sie testen, wie gut Sie beim Thema GBU Psyche aufgestellt sind und erhalten wertvolle Tipps und Informationen rund um das Thema GBU Psyche.


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Vortrag psychische Belastungen

 

Sie möchten erfahren, wie die Begleitung des Fürstenberg Instituts bei Ihrer GBU Psyche konkret aussehen könnte? 

Erfahren Sie dazu mehr in unserem Fallbeispiel: 

  • Die Ausgangslage:

    Nachdem im Hauptwerk eines Unternehmens mit 1700 Mitarbeitern die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung (GBU Psyche) erfolgreich durchgeführt worden ist, sollte diese in einem weiteren Unternehmensbereich mit 800 Mitarbeitern ebenfalls durchgeführt werden.

    In den letzten Jahren war es in dem kleineren Unternehmensteil trotz der guten Auftragslage und des schnellen Wachstums des Unternehmens vermehrt zu Ausfällen und Kündigungen aufgrund von Burnout, Konflikten und Arbeitsüberlastung gekommen.

    Neben der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben soll die GBU Psyche vorrangig dazu genutzt werden, die Gesundheit und Zufriedenheit am Arbeitsplatz nachhaltig zu verbessern (Ziel).

     

    Der Prozess:

    Es wurde auf die Initiative der Personalabteilung des Unternehmens ein Steuerungsteam gegründet, in dem sowohl der HR-Leiter, Mitglieder des Betriebsrates, die BGM-Beauftragte und der Betriebsarzt vertreten waren. Aufgrund der Heterogenität der Arbeitsbereiche, die von Vertrieb über Service bis zu Produktion reichen, wurde eine Abfrage mittels eines gemeinsamen Fragebogens für alle Mitarbeiter vom Steuerungsteam als nicht hinreichend aussagekräftig betrachtet. Daher wurde für die einzelnen Unternehmensbereiche eine qualitative Erhebung mittels standardisierter Workshops, eine sogenannte Arbeitssituationsanalyse (ASIA), als besser eingeschätzt, um die spezifischen Belastungen qualitativ erheben zu können und gezielte Maßnahmen abzuleiten.

    Im Kreis der Geschäftsführer wurde dieses Vorgehen beschlossen und ein Projektplan vorgestellt. Zudem konnten in dem Kick-Off Termin mit dem Fürstenberg Institut bestehende Fragen beantwortet und vorhandenen Bedenken ausgeräumt werden. So war sichergestellt, dass auch seitens des Top-Managements eine breite Unterstützung für das Projekt gegeben war.

    Ausschlaggebend für die Zustimmung waren einerseits, dass die Geschäftsführung wesentlicher Bestandteil der Maßnahmenentwicklung sein sollte. Andererseits gefiel der Geschäftsführung, dass die befragten Mitarbeiter und Führungskräfte im Rahmen der GBU Psyche selbst als die kompetentesten Experten für die Reduzierung der Belastungen angesehen werden.

    Um alle Mitarbeiter über den bevorstehenden Prozess zu informieren, wurden mehrere Infoveranstaltungen sowohl im Unternehmen als auch online per Videokonferenz durchgeführt.

    Nach einer Pilotphase, in der zunächst in vier Arbeitsbereichen die ASIA-Workshops durchgeführt und ausgewertet wurden, konnte die zweite Projektphase beginnen.

    Zeitgleich wurden in den übrigen Arbeitsbereichen Workshops durchgeführt und aus den Ergebnissen der Pilotphase die spezifischen Maßnahmen für die ersten vier Arbeitsbereiche abgeleitet und umgesetzt. Darüber hinaus konnten bereits auch erste übergeordnete Maßnahmen zur Reduzierung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz für den gesamten Unternehmensbereich entwickelt werden.

    Nach Abschluss der Workshops und deren Auswertung durch das Fürstenberg Institut wurden die Ergebnisse sowohl dem Steuerungskreis als auch der Geschäftsleitung präsentiert. Auf Basis der in der Pilotphase erarbeiteten Maßnamenentwicklungsmatrix konnten nun mit verhältnismäßig geringem Zeitaufwand weitere spezifische wie übergeordnete Maßnahmen abgeleitet werden. Dies geschah wieder weitgehend auf Grundlage der von den Mitarbeitern geäußerten Lösungsvorschläge.

    Natürlich konnten durch die GBU Psyche nicht alle psychischen Belastungen am Arbeitsplatz beseitigt werden. Es gelang jedoch, dass über die Befragungsergebnisse und Maßnahmen hinaus, ein offener Dialog zwischen Mitarbeitern, Führungskräften und Geschäftsleitung über die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz entstand. Des Weiteren wurde durch die Befragung deutlich, dass im Unternehmen vielfältige Ressourcen bestehen, die das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber machen.

Fehlzeitenmanagement im Fürstenberg Institut

 

Sie interessieren sich für eine optimale Umsetzung auch anderer gesetzlichen Verpflichtungen?

Wir bieten Ihnen diverse Leistungen im Bereich Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), wie z.B. die Beratung von Mitarbeitern und Führungskräften sowie das externe Fallmanagement. 


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