Reinhild Fürstenberg zum Neujahrs-Kick-off in der Pandemie: „Führungskräfte müssen jetzt Vertrauen und Zuversicht ausstrahlen“

Veröffentlicht am 12. Januar 2021 in der Kategorie Pressemeldungen
Pressemitteilung

5 Tipps, wie Führungskräfte positive Impulse für 2021 setzen können

Hamburg, 12. Januar 2021 – Die Corona-Pandemie bestimmt das öffentliche Leben und das Arbeiten in
Deutschland auch zum Start ins neue Jahr. Deswegen fällt der traditionelle Neujahrs-Kick-off in den
meisten Unternehmen 2021 erstmals digital aus. Alle Mitarbeiter*innen in so einem Meeting für die
Jahresziele zu motivieren und positive Impulsen zu setzen, ist immer eine herausfordernde
Management-Aufgabe. In diesem Jahr ist sie für Führungskräfte jedoch noch komplexer. Nicht nur, dass
die Hürde des Führens auf Distanz gemeistert werden muss – hinzukommt, dass das Pandemie-
Geschehen noch immer keine langfristigen Pläne erlaubt.

„Nie mussten Manager*innen und Mitarbeitende sich schneller auf neue Situationen einstellen und
kurzfristig die Richtung ändern. Doch wie immer gilt es, das große Ganze nicht aus den Augen zu
verlieren. Gerade Führungskräfte müssen jetzt Vertrauen und Zuversicht ausstrahlen, den Kurs vorgeben
und trotz der Zusammenarbeit auf Distanz für ein gutes Miteinander und eine produktive
Arbeitsatmosphäre sorgen“, sagt Reinhild Fürstenberg, Gründerin und Geschäftsführerin des
Fürstenberg Instituts.
Die Gesundheitswissenschaftlerin empfiehlt als konkrete Hilfestellung für Führungskräfte fünf
Botschaften, mit denen positiver Spirit in herausfordernden Zeiten kreiert wird und das Team motiviert
ins neue Jahr startet:

  1. Gemeinsam sind wir stark!
    „Spornen Sie Ihre Mitarbeiter*innen an, noch mehr zu kooperieren und gemeinsam einen Beitrag zu
    leisten, Ihr Unternehmen gut durch die Krise zu navigieren. Sie wissen aber auch: Es kommt auf
    jede*n Einzelne*n an. Heben Sie auch mal die Leistung derjenigen hervor, die sonst selten gelobt
    werden – die z. B. dafür sorgen, dass die IT reibungslos läuft oder die Gehaltsabrechnungen
    pünktlich angewiesen werden. Sorgen Sie für regelmäßigen, strukturierten Kontakt der
    Teammitglieder untereinander.“

  2. Wir kommen gut durch die Krise!
    „Strahlen Sie Sicherheit aus. Heben Sie die Themen und Bereiche hervor, die gut laufen – aber
    beschönigen Sie auch nicht, was schwierig ist. Geben Sie Ihren Mitarbeiter*innen nicht unnötig
    Einblick in die Managementaufgaben, die sie persönlich gerade als anstrengend empfinden.
    Sprechen Sie Teams, auf die Veränderungen zukommen oder die negative Ergebnisse liefern, in
    kleinerem Kreis an.“

  3. Das ist unser Plan!
    „Zeigen Sie, dass Sie angesichts der dynamischen Pandemie-Situation agil reagieren und neue Ideen
    haben. Vielleicht machen Sie 2021 erstmals Quartals- statt Jahrespläne? Erfordert Ihre Situation nun
    wöchentliche Reviews statt monatliche? Machen Sie deutlich, warum Sie in diesem Jahr mehr auf
    Zahlen schauen und engmaschiger im Kontakt bleiben.
    Je mehr Zuversicht Sie ausstrahlen, je berechenbarer und nachvollziehbarer Ihr Führungshandeln
    vom Team erlebt wird, umso sicherer werden Ihre Mitarbeiter*innen sich fühlen und umso
    erfolgreicher werden die Teamergebnisse ausfallen.“

  4. Wir lieben die Veränderung!
    „Was haben Sie und Ihr Team seit März 2020 alles geschafft! Erlauben Sie sich einen gemeinsamen
    Rückblick auf die Veränderungen: auf die guten, aber auch auf die weniger guten. Was wollen Sie
    beibehalten? Hätten Sie gedacht, dass Arbeit im Homeoffice so gut funktionieren kann? Dass
    virtuelle Meetings effektive Ergebnisse liefern?
    Ihre positive Erwartung an Veränderungen wird auf ihr Team ausstrahlen und die Mitarbeiter*innen
    lernbereiter und offener für Veränderungen machen. Planen Sie doch mal ein Abteilungsmeeting
    zum Thema „Best Failure“, um eine gesunde Fehlerkultur zu etablieren. Diese ist und bleibt die
    Voraussetzung für einen positiven Umgang mit Veränderungen.“

  5. Das regeln wir spontan und flexibel!
    „Jeder erlebt die Coronazeit anders. Fest steht oft nur, dass sich alles immer wieder ändern kann.
    Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dem Team klar zu machen, dass Sie zwar einen grob
    skizzierten Plan und Visionen haben, die Umsetzungsstrategien aber je nach Situation und
    handelnden Personen variieren können und müssen. Sollten Mitarbeiter*innen durch die
    Doppelbelastungen im Homeoffice gestresst wirken, weisen Sie auf Hilfs- oder Gesprächsangebote
    im Unternehmen hin.“

 

Über das Fürstenberg Institut: 
Das Fürstenberg Institut unterstützt seit über 30 Jahren Unternehmen und Organisationen dabei, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter*innen und Führungskräfte nachhaltig zu verbessern, diese in Change-Prozessen zu begleiten und gesetzliche Regelungen im Gesundheitsschutz umzusetzen. Im Fürstenberg Institut stehen Mitarbeiter*innen und Führungskräften von Kundenunternehmen qualifizierte Fachberater*innen in allen Fragestellungen rund um Beruf, Gesundheit, Familie und Privatleben jederzeit zur Verfügung – absolut diskret, strikt vertraulich und für die Belegschaft kostenfrei. Kernkompetenzen des deutschen Marktführers sind vernetzte BGM-Maßnahmen wie die Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung (EAP), die gesundheitsorientierte Organisationsberatung, das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GBU), der Work-Life-Service sowie die Fürstenberg Akademie. 2021 wurde das Institut, das an über 60 Standorten in Deutschland tätig ist, von EUPD Research zur Top Brand Corporate Health gewählt.

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