Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Wiedereingliederung leicht gemacht - auch digital

Wenn ein Mitarbeiternder für längere Zeit krankheitsbedingt ausgefallen ist, sind Unternehmen nach § 167 Abs. 2 SGB IX gesetzlich dazu verpflichtet,  die Person mit Hilfe eines strukturierten Verfahrens wieder in seinen Tätigkeitsbereich einzugliedern. 

Ziel des Betrieblichen Eingliederungsmanagements ist es, ein Zurückkehren in den Betrieb zu erleichtern und eine Wiedererkrankung zu vermeiden

Mit dem Fürstenberg Institut wird Ihr BEM ein Erfolg !
Das BEM-Fallmanagement des Fürstenberg Instituts entlastet interne Kapazitäten, beschleunigt das Verfahren und erhöht die Erfolgsquote.

Als externer Partner unterstützt das Fürstenberg Institut seit vielen Jahren Unternehmen aller Branchen und Größen bei der Implementierung eines erfolgreichen BEM-Prozesses und bei der Optimierung vorhandener Strukturen. Das Fürstenberg BEM lässt sich auch im virtuellen Raum und standortübergreifend rein digital durchführen.

So lassen sich mit externem  BEM-Fallmanagement

  • Gesetzliche Vorgaben erfolgreich umsetzen 
  • Mitarbeiter stärken und zurück in die Leistungsfähigkeit bringen
  • HR-Teams entlasten

    Durch die Qualifizierung von Führungskräften und die Ausbildung von BEM-Fallmanagern schaffen wir transparente, nachhaltige Strukturen. Durch jahrelange Erfahrung, erprobte Module und begleitende systemische Beratung gelingt es Unternehmen, ihre BEM-Prozesse erfolgreich umzusetzen.

Wieder- eingliederung
gesund gestalten
gesetzliche Verpflichtungen
effektiv umsetzen
Erfolgsquote
optimieren

Unser Angebot:

  • Implementierung eines erfolgreichen Betrieblichen Eingliederungsmanagements gemäß gesetzlicher Anforderungen - auch digital
  • Optimierung bestehender BEM-Maßnahmen mit dem klaren Ziel effektiver Wiedereingliederung
  • Qualifizierung von Führungskräften und anderen Funktionsträgern, u. a. zur Gesprächsführung
  • Ausbildung von BEM-Fallmanagern im Unternehmen
  • Beratung von Mitarbeitenden und Führungskräften im BEM-Prozess und in akuten Einzelfällen.

Fallmanagement, Prozessimplementierung oder Qualifikation
Entscheiden Sie , was Sie brauchen!  Wir beraten Sie gerne.



Aktuelles Informationsangebot zum Thema BEM

Mit unserer exklusiven Checkliste zum kostenlosen Download können Sie außerdem testen, wie gut Sie beim Thema BEM aufgestellt sind.

 


 

Wie die Begleitung des Fürstenberg Instituts bei Ihren BEM-Prozessen konkret aussehen könnte lesen Sie in unserem Fallbeispiel: 

 

  • Frau M. ist Mitarbeiterin in einer öffentlichen Verwaltung. Sie ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat 3 Kinder (18, 15, 9). Sie war in den vergangenen Monaten immer wieder mal wieder ein paar Tage krank, bekommt ständig Infekte und hat Rückenschmerzen. Inzwischen haben sich ihre Fehlzeiten auf 7 Wochen summiert.

    Das Fürstenberg Institut hat im Auftrag des Arbeitgebers das Wiedereingliederungsverfahren (BEM) übernommen. Im Erstgespräch mit dem Berater erzählt Frau M. sie sei völlig erschöpft und nervlich am Ende. Sie hat ständig Konflikte mit ihrer Kollegin im gleichen Büro, inzwischen sprechen die beiden nicht mehr miteinander. Die Vorgesetzte, die sie bereits um Hilfe und Konfliktlösung gebeten hat, ist inzwischen total genervt, weil sie meinte, die beiden würden sich über Kleinigkeiten streiten und sollten sich endlich mal zusammenreißen und arbeiten. Mit ihrem Mann läuft es zurzeit auch nicht so gut.

     

    Wie läuft das externe BEM Fallmanagement mit dem Fürstenberg Institut ab?

    Die Fürstenberg Beraterin fungiert als BEM Beauftragte des Arbeitgebers und lädt die Mitarbeiterin zu einem Informationsgespräch ein. Das Ziel dieses Gesprächs ist es, die Mitarbeiterin umfassend über das betriebliche Eingliederungsmanagement zu informieren. Gleichzeitig soll sie für das erforderliche eigene Engagement im Prozess sensibilisiert werden. Die BEM Beauftragte erläutert dabei

    • die Abläufe des betrieblichen Eingliederungsmanagements
    • die Datenschutzrichtlinien
    • den zeitlichen Rahmen
    • und die Möglichkeiten und Grenzen des Verfahrens.

    Die Mitarbeiterin wird motiviert im Rahmen ihrer Möglichkeiten im gesamten Prozess auch selbst aktiv zu werden, um die wiederkehrenden Phasen der Arbeitsunfähigkeit zu überwinden. Im konkreten Fall sind eine Vielzahl von Maßnahmen denkbar, die gemeinsam mit dem BEM Beauftragten kurzfristig realisiert werden können. Diese werden in weiteren Gesprächen diskutiert.

    Die Mitarbeiterin wird ermutigt, zunächst ihren derzeitigen akuten Erschöpfungszustand in den Blick zu nehmen. Hierzu könnte sie die Individualberatung des Fürstenbergs Institut (EAP) nutzen sofern Ihr Arbeitgeber seiner Belegschaft die Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung  anbietet. Gemeinsam mit der Beraterin könnte sie herausarbeiten was sie im Alltag benötigt, um ihr Wohlbefinden zu steigern und um zu mehr Regeneration zu kommen.

    Im Bedarfsfall unterstützt das Fürstenberg Institut bei der Suche nach einer Psychotherapie oder Reha und vermittelt ggf. auch zu Fachärzten und Diagnostik, um medizinische Ursachen mit abzuklären.

    Vor dem Hintergrund ihres geschwächten Immunsystems und ihres Rückenleidens sollten körperliche Beschwerden medizinisch abgeklärt werden. Dazu wird Frau M. geraten, ihre Hausärztin aufzusuchen und einen Termin beim Orthopäden zu vereinbaren. Weitere Maßnahmen wie ein Rückentraining und mögliche Präventionskurse können ergänzend in Erwägung gezogen werden.

    Die BEM Beauftragte des Fürstenberg Instituts nimmt zudem Kontakt mit dem zuständigen Arbeitsmediziner und dem Arbeitsschutz-Beauftragten auf. Gemeinsam mit Frau M. wird die Arbeitsplatzausstattung begutachtet und ggf. optimiert. Sollte eine orthopädische Bestuhlung oder ein höhenverstellbarer Tisch notwendig sein, kann die BEM-Beauftragte die Beantragung bei den entsprechenden Kostenträgern durchführen.

    In einem BEM Gespräch mit dem Vorgesetzten könnte nochmal auf den Konflikt mit der Kollegin geschaut werden. Insbesondere aufgrund der vermuteten psychosomatischen Ursache der Beschwerden kann im Rahmen des BEMs geprüft werden, inwieweit eine räumliche Trennung der Kolleginnen zur Entlastung der Situation beitragen könnte oder welche anderen Maßnahmen, z.B. eine Mediation, zur Entlastung der Situation beitragen könnten. Auch die Führungskraft von Frau M. kann in der Führungskräfteberatung des Fürstenberg Instituts Anregungen für den Umgang mit dem Konflikt im Team bekommen.

    Gleichzeitig ist zu prüfen, ob es am Arbeitsplatz von Frau M. weitere Leistungseinschränkungen gibt, die zur Arbeitsunfähigkeit führen.

    Im Rahmen des EAP Angebots könnte Frau M. zudem auch hinsichtlich ihrer derzeitigen Eheprobleme Unterstützung erfahren. Neben der Einzelberatung hat sie die Möglichkeit, eine Paarberatung mit ihrem Mann in Anspruch nehmen.

    Je nachdem wie der BEM-Prozess in Frau M.s Unternehmen strukturiert ist und sofern wie Frau M. es wünscht, werden konkreten Maßnahmen und ein Reviewtermin mit der BEM Beraterin vereinbart.

    Die BEM Beauftragte steht der Mitarbeiterin im gesamten BEM Prozess als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie berät auch das Unternehmen in allen Fragen, die den BEM Prozess betreffen.

    Der BEM-Prozess gilt als abgeschlossen, wenn die Mitarbeiterin wieder arbeitsfähig/eingegliedert ist, die Mitarbeiterin den Prozess beenden möchte oder Mitarbeiterin und Arbeitgeber das BEM im gegenseitigen Einvernehmen beenden.

Flyer zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement 

 


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