Organisationale Resilienz

Unternehmen besitzen eine hohe organisationale Resilienz, wenn sie in der Lage sind, sich an Veränderungen und neue Anforderungen flexibel anzupassen und dabei keinen Schaden nehmen, sondern sich möglicherweise sogar weiterentwickeln.

Was ist organisationale Resilienz?

Der Begriff Resilienz wird aktuell vor allem im Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit einzelner Personen verwendet. Man bezeichnet Resilienz auch als das Immunsystem der Seele, weil sie uns befähigt, mit Widrigkeiten und Herausforderungen umzugehen, ohne Schaden zu nehmen. Auch Organisationen können sich als resilient erweisen. Eine resiliente Organisation schafft es beispielsweise, sich schnell an neue Rahmenbedingungen anzupassen. Bei Herausforderungen handeln die Mitarbeitenden kooperativ und lösungsorientiert. Das Unternehmen schafft es, sich mit den Veränderungen zu entwickeln, die Mitarbeitenden im Prozess mitzunehmen, Gefahren und Risiken frühzeitig zu identifizieren und nicht an den Schwierigkeiten zu scheitern. 

Gemeinsam durch die Krise

In den letzten Jahren haben viele Unternehmen große Entwicklungen gemeistert – sei es die Digitalisierung, die zunehmende Arbeit im Homeoffice, die Corona-Pandemie oder auch generell der Generationswechsel und neue Anforderungen an Arbeitgeber. Was zeichnet Unternehmen aus, die diese Krisen und Veränderungen besonders gut gemeistert haben? 

1. Flexibilität
Unternehmen, die an Herausforderungen lösungsorientiert herangehen und schnell auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren, kommen gut durch kleine und große Krisen. Sie verharren nicht in der Problemtrance, sondern passen sich an die neuen Umstände an.
2. Aufmerksamkeit
Um resilient zu sein, ist es wichtig, bevorstehende Herausforderungen rechtzeitig zu erkennen und dementsprechend handeln zu können. Unternehmen, die Veränderungen und Trends frühzeitig erkennen und sich darauf einlassen, sind anderen oft einen Schritt voraus.
3. Gute Fehlerkultur
Wer etwas wagt, wird auch Fehler machen. Unternehmen, die offen für innovative Ansätze sind und Fehler als Chance zum Lernen betrachten, haben bei neuen Herausforderungen weniger Hemmung. Sie entwickeln eine gemeinsame Selbstwirksamkeit, die motiviert und Lösungen hervorbringt.
4. Gesunde Führung
Mit Veränderungen kommen oft auch Unsicherheit und Ängste. In diesen Situationen ist es besonders wichtig, dass Führungskräfte auf sich und ihre Mitarbeitenden achtgeben. Mit einer offenen Kommunikation lassen sich Krisen gemeinsam bewältigen.

Wofür braucht ein Unternehmen Resilienz?

Zahnräder
Agil arbeiten
Unternehmen, die agil arbeiten, profitieren davon, dass die Mitarbeitenden störungsresistenter sind und das Unternehmen mit Geschwindigkeit und Veränderungen umgehen kann.
Person mit Gewitterwolke über Kopf
Krisen meistern
Manche Veränderungen treffen ein Unternehmen hart. Resiliente Unternehmen meistern auch schwere Rückschläge und erholen sich von den Erfahrungen.
Boot
Mitarbeiter halten
Resiliente Unternehmen gelten als zuverlässig, denn die Mitarbeitenden haben Vertrauen in die Kompetenzen ihres Arbeitgebers.

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